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Wir setzen unsere Unterstützung bedürftiger Familien fort

Obwohl durch die veränderte politische Lage in Afghanistan unsere Arbeit schwieriger geworden ist, sind wir bemüht, unsere Projekte fortzuführen:

  • materielle Unterstützung notleidender Familien
  • Unterricht für Straßenkinder
  • handwerkliche Ausbildung für Frauen

Durch einen Glücksfall stehen uns dafür auch die notwendigen Räume zur Verfügung. Uns wurde ein Haus mit Garten in Kabul zur Nutzung überlassen.. Dort haben wir genügend Platz für den Unterricht und die handwerkliche Ausbildung. Hier sehen Sie einige Bilder von dem Grundstück

Schnell waren die Räume mit den notwendigen Schulmöbeln ausgerüstet, und der Unterricht konnte beginnen

Neben dem Unterricht wurde auch im Garten des Hauses für Ordnung gesorgt. Wie man sehen kann, beteiligten sich die Kinder voller Eifer:

Auch die Handwerksräume wurden eingerichtet:

Am 19.11.2021 setzten wir auch die Lebensmittelspenden fort. 18 notleidende Familien erhielten dringend benötigte Lebensmittel:

Auch die Patenfamilien erhielten ihre finanzielle Unterstützung:

Lebensmittelspende an die Opfer der Sturzflut in Kapisa

27. August 2020

In Afghanistan sind einen Tag nach verheerenden Sturzfluten mit über 100 Toten erneut Menschen durch Überschwemmungen ums Leben gekommen. In der Provinz Kapisa nordöstlich der Hauptstadt Kabul starben mindestens 13 Bewohner, wie ein Polizeisprecher heute mitteilte. Die Opferzahlen könnten steigen, viele Menschen würden unter Erdmassen und eingestürzten Häusern vermisst.

In der Nacht auf Mittwoch wurden in der Nachbarprovinz Parwan durch plötzliche Überschwemmungen mehr als 100 Menschen in den Tod gerissen. Die Sturzfluten hinterließen eine Schneise der Verwüstung. Noch immer suchten heute Helfer unter den Erdmassen nach Opfern.

Die Überschwemmungen erinnern an die schweren Sturzfluten in Afghanistan im Frühjahr 2019. Mehr als 10.000 Häuser wurden damals laut dem UNO-Nothilfebüro (OCHA) zerstört, rund 180.000 Menschen waren von den Fluten betroffen.

Unser Verein entschied sich deshalb kurzfristig, Lebensmittel (Mehl,Reis,Zucker ,Tee,Öl..) an Opfer der Sturzflut in Kapisa verteilen.

Kapisa

Opferfest 2020

Beim islamischen Opferfest (Eid al-Adha ) erinnern Muslime in aller Welt an Abraham, der als gemeinsamer Stammvater von Muslimen, Juden und Christen gilt. Im Mittelpunkt steht dabei die Barmherzigkeit Gottes. Deshalb geht es auch um Werte wie Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Versöhnung.Wir haben an diesem Tag jeweils 1000 Afghani an bedürftige Kinder überreicht, wie es dem Sinn dieses Festes entspricht.

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Zuckerfest 2020

Mit dem Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr) begehen die Muslime auf der ganzen Welt das Ende des Fastenmontats Ramadam. Dieser Feiertag wird festlich begangen und es gehört zur Tradition, Geschenke zu verteilen. Auch unser Verein hat die Gelegenheit genutzt, bedürftigen Kindern ein Geschenkt von 1000 Afghani zu überreichen und ein Mittagessen auszugeben.

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Kindertag 2019

Mit den Kindern, die den Unterricht in unserem Neubau besuchen, wurde der Kindertag am 2. Juni 2019 gefeiert. Anlässlich des Kindertages und des Zuckerfestes überreichten unsere Helfer in Kabul Sachgeschenke.

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(bitte das Bild anklicken)

Zuckerfest 2019

Auch in diesem Jahr nutzten wir das Zuckerfest, um bedürftigen Kindern eine Überraschung zu bereiten. 113 Kinder wurden auf den Hof einer Privatschule eingeladen, den wir schon öfter für diese Zwecke nutzen durften. Dort bekam jedes Kind die Summe von 1000 Afghani. Überdies konnte dank der Spende einer Familie aus Holland und auf deren ausdrücklichen Wunsch zwei weiteren Familien eine Zuckerfestüberraschung bereitet werden.

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(bitte das Bild anklicken)

Erfolgreicher Flohmarktauftritt in Hamburg

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das nötige Geld für unsere Vereinstätigkeit zu beschaffen. Einige Mitglieder unseres Vereins in Hamburg beschlossen, an einem Flohmarkt teilzunehmen. Dieser fand am 02. Dezember 2018 statt. Beteiligt waren Frau Yalda Fakhri, Ulrike Aref, Marzia Fakhri, Laura Aref und Mariam Ali. Sie sammelten die Artikel, die angeboten werden sollten, bauten den Stand auf und betreuten ihn.

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Überdies erklärte sich Frau Laura Aref bereit, eine Kinderschminkaktion durchzuführen.

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Flohmarkt und Kinderschminken waren ein voller Erfolg. Es wurden insgesamt 433 Euro eingenommen. Dazu kam noch eine Spende von Frau Marion Garnitz (einer Freundin von Ulrike Aref), so dass eine Summe von 533 Euro auf unser Vereinskonto überwiesen wurde. Überdies übernahmen die Akteurinnen die Gebühren für den Flohmarktplatz in Höhe von 80 Euro.

Kindertag 2018

Auch in diesem Jahr wurde der Kindertag zum Anlass genommen, um den Kindern eine Freude zu machen. Während einer Zusammenkunft überreichten unsere Freunde in Kabul Sach- und Geldgeschenke an insgesamtt 180 Kinder, viele von ihnen Waisenkinder.

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Mitgliederversammlung Hamburg 2018

Gemäß unserer Satzung wurde auch im Jahr 2018 eine Mitgliederversammlung durchgeführt. Sie fand am 8. April in Hamburg statt. 14 Mitglieder folgten der Einladung zur Versammlung. Unsere Vereinsvorsitzende konnte wieder wie auch im Jahr zuvor einen positiven Bericht über die Vereinsaktivitäten liefern. Mittlerweile hat sich die Mitgliederzahl unseres Vereins auf mehr als einhundert Mitglieder erhöht. Dadurch standen auch mehr finanzielle Mittel für unsere Arbeit zur Verfügung. Im Berichtszeitraun wurden 161 Familien mit Lebensmitteln oder Geld für ihren Lebensunterhalt unterstützt. Überdies werden zwölf Patenfamilien monatlich unterstützt. Unser Dank gilt den Helfern in Kabul, ohne die unsere Hilfe die Bedürftigen nicht erreichen würde. Neben diesen Aktivitäten hat sich unser Projekt „Hoffnung auf Zukunft“ erfolgreich entwickelt.

Der kulturelle Teil im Anschluss an die Mitgliederversammlung, der auch Nichtmitgliedern offenstand, wurde durch Beiträge von Mitgliedern und Gästen gestaltet. Überdies hatten Freiwillige ein Buffet mit afghanischen Spezialitäten vorbereitet.

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Fest des Fastenbrechens 2017

Eine wichtige Tradition des Festes des Fastenbrechens und eine der Säulen des Islam ist die Unterstützung von Hilfsbedürftigen und Notleidenden. So hat unser Verein auch dieses Jahr wieder 130 Kinder – Waisen, Opfer von Attentaten, Kinder aus Familien alleinerziehender Mütter – auf den Hof einer Kabuler Schule eingeladen, um Süßigkeiten und Geldgeschenke zu verteilen.

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Kinderfest anlässlich des Kindertages

Wie im Vorjahr wurde auch der diesjährige Kindertag zum Anlass genommen, um notleidenden Kindern ein paar fröhliche Stunden zu bereiten. Da der 1. Juni in diesem Jahr in den Fastenmonat Ramadan fiel, wurde das Fest um eine Woche vorverlegt, und unsere Freunde und Helfer in Kabul luden am 25. Mai 2017 einhundert Kinder in den Saal der Khorsched Universität ein.

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Dort erlebten sie bei Musik und Gesang einen interessanten und fröhlichen Nachmittag, bei dem es auch für das leibliche Wohl gesorgt war.

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Selbstverständlich gab es auch dieses Jahr wieder Geschenke für die Kinder nebst einem Geldbeitrag für die Familien.

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Lebensmittel für bedürftige Familien – Fortsetzung

Nachdem im November Mehl an 33 bedürftige Familien verteilt worden war, wurde die Aktion am 6. Januar 2017 fortgesetzt. Diesmal waren von unseren Helfern in Afghanistan 35 Familien aus Kundus und Baghlan, die nach Kabul geflohen waren und dort unter den ärmlichsten Verhältnissen ihr Leben fristen müssen, ausgewählt worden. Auch sie erhielten jeweils  einen 49 kg Sack Mehl, damit sie daraus Brot backen können.

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Lebensmittel für bedürftige Familien

Brot – für uns eine alltägliche Selbstverständlichkeit – ist in Afghanistan ein Lebensmittel, das sich viele arme Familien kaum noch leisten können. Die Preise für Mehl sind so hoch, dass das Einkommen dieser Familien nicht ausreicht, es zu kaufen. Deshalb hat unser Verein im November eine Hilfsaktion gestartet, bei der Mehl an 33 besonders bedürftige Familien verteilt wurde. Sie erhielten jeweils einen Sack Mehl zu 49kg.

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Diskussionsabend zur Lage der Kinder in Afghanistan am 5. November 2016 im Erich-Zeigner-Haus

Wie angekündigt, fand am 5. November die Veranstaltung „Afghanistan heute – das Schicksal der Kinder“ statt. Über 40 Interessierte – deutsche Bürger, in Deutschland lebende afghanische Bürger und in Leipzig lebende Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan – trafen sich zu Vorträgen und Meinungsaustausch zum Thema im Erich-Zeigner-Haus. Als Referenten agierten Herr Lewkowitz, der eine kurze Einführung in die Geschichte des Hauses und das Anliegen des Erich-Zeigner-Vereins gab,

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Frau Sara Foladi, die den von ihr gegründeten Verein „Kinder in Not“ in Wort und Bild vorstellte

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und Herr Nasir Mehrin, ein in Hamburg lebender Historiker und Publizist, der zu den aktuellen Entwicklungen in Afghanistan referierte. Unterstützung erfuhren Frau Foladi und Herr Mehrin durch Herrn Yusufi, der die in persischer Sprache gehaltenen Vorträge ins Deutsche übertrug.

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Durch die Veranstaltung führte Frau Korinna Heinze.

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Die anschließende Diskussion machte deutlich, wie kompliziert die gegenwärtige Situation in dem von Gewalt und Korruption gebeutelten Land ist, unter der vor allem die Schwachen – Kinder, Frauen, Mittellose – leiden. Herr Mehrin brachte jedoch auch zum Ausdruck, dass es trotz aller Schwierigkeiten auch Anzeichen gibt, dass sich in Afghanistan eine Bewegung für eine Verbesserung der Zustände formiert, auch wenn das sicher noch ein langer Weg sein wird.

Zum Abschluss des Abends gab es ein gemeinsames Essen mit typischen afghanischen Gerichten.

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Diese Veranstaltung wurde gefördert im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Stadt Leipzig.

 

Unterstützung für 47 bedürftige Familien in Kabul

Die Not der einfachen Menschen in Afghanistan ist groß. Viele Eltern wissen nicht, wie sie Nahrung und notwendige Kleidung für ihre Kinder finanzieren sollen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht unser Verein, diese Not ein wenig zu lindern, indem er besonders bedürftigen Familien eine finanzielle Unterstützung zukommen lässt. Im Oktober waren es insgesamt 47 Familien, die sich über eine Geldzuwendung freuen konnten. Jeweils 1000 Afghani erhielten 46 in Kabul lebende Familien.

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Eine Familie, die wegen der Kriegszustände von Kunduz nach Kabul fliehen musste, konnte sich über eine Hilfe in Höhe von 5000 Afghani freuen.

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Interkulturelles Zelt am 23. September 2016

Wie angekündigt hat sich unser Verein am interkulturellen Aktionszelt am 23. September 2016 auf dem Augustusplatz im Herzen von Leipzig beteiligt. Unsere Angebote Schminken für einen guten Zweck und das Glücksrad wurde von den Besuchern gern angenommen und boten zudem viele Möglichkeiten für Gespräche. Erfreulicherweise konnten auch Spenden in einer Gesamthöhe von 86 Euro eingenommen werden, für die wir den Spendern herzlich danken.

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Zur Ergänzung hier noch die Mail der Initiatoren des Zeltes:

Liebe interkulturellen „Zelter“,

ich möchte mich im Namen des Vorstandes ganz herzlich für Eure Mitgestaltung des Interkulturellen Aktionszeltes 2016 bedanken.
Auch das sechste Mal haben wir den Leipzigern beim Vorbeigehen etwas geboten und das
Thema Migration anschaulich machen können.

Es gab trotz des Wochenmarktes auf der anderen Seite doch viele neugierige Passanten an unseren „Camp“.
Die Mädchen von der Vektorschule waren wieder toll anzusehen. Es tanzten sogar die Gummibärchen. Der Gesang der „Kalinkas“ erweckte große Aufmerksamkeit, Trommeln mit Sam war für einige Mutige etwas Neues. Wie man einen leckeren Pfirsich ißt, wurde uns von Gentscho gezeigt. Verschönern lassen konnte man sich bei Sara. Afrikanisches Essen ist auch lecker.
Ein „freiwilliger“ Mads aus Dänemark spielte zur Überbrückung ein paar Weisen auf dem Klavier.
Die Stände waren so vielfältig gestaltet – Kuchen, Bekleidung, Spiele, Infos, Gespräche alles war dabei.
Sogar aus Dresden wurde angereist.
Allen ein großes Danke, auch den Helfinnen vom Referat für Migration und Integration der Stadt.
Nicht zuletzt dem Techniker Mark, der immer zur Stelle war und alles zum Klingen brachte.
Unser Vertragspartner aus Schkeuditz war sehr pünktlich mit der Lieferung und dem Abtransport des Mobiliars.
…. das Wetter, wie immer

Mit freundlichen Grüßen

Helga Arnhard

i.A. Netzwerk Integration-Migrant/-innen in Leipzig e.V.